Albert Camus

Literatur (Auswahl):
  • La Mort heureuse, 1937 - 40. (dt. Der glückliche Tod, postum veröffentlicht.)
  • L'Étranger, 1940 (dt. Der Fremde)
  • Le Mythe de Sisyphe, 1941/42 (dt.. Der Mythos des Sisyphos)
  • La Peste, 1943 (dt. Die Pest)
  • La Chute, 1956 (dt. Der Fall)
  • Le premier homme, 1960. (dt. Der erste Mensch - Camus starb als er am Manuskript arbeitete, postum veröffentlicht.)

Camus im Internet:
  • Biographie von www.dhm.de
  • Biographie von Prof. Gert Pinkernell - www.frankreich-experte.de (Beim Lesen dieses Texte sind gewisse Französischkenntnisse nützlich, da man sonst einige Stellen nicht versteht.)
  • Kurz-Biographie mit umfangreicher Literaturliste von www.bautz.de

Albert Camus (1913 - 1960). Französischer Philosoph, Journalist, Schriftsteller, Bühnen-autor und Schauspieler. Literatur-Nobelpreisträger. Einer der Hauptvertreter des französi-schen Existentialismus.

Camus schrieb keine philosophischen Abhandlungen im traditionellen Sinne, sondern Romane, Bühnenstücke und philosophische Essays.

Zentraler Begriff seiner Philosophie ist das Absurde. Das Absurde bestehe in der Kluft zwischen dem Menschen, der nach Einheit, Klarheit und Sinn strebe und einer Welt ohne Gott, die dies alles verneine.

Die Revolte sei der einzige Ausweg aus der Sinnlosigkeit des Seins. Diese Revolte gehe aber immer dann fehl, wenn sie ein absolutes Endziel anstrebe und im Nihilismus ende.

Die Absurdität des Seins und das Glücksverlangen des Menschen müßten in Einklang gebracht werden. Dies sei möglich in der menschlichen Solidarität und Pflichterfüllung, im opferbereiten Einsatz für andere.

Anfangs ein Weggefährte Sartres teilte Camus nicht dessen kritiklose Haltung zu den Verhältnisse in der Sowjetunion und China in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts.


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