Empirie und Empirismus

Empirismus (von gr. emperie ) ist die philosophische Auffassungen, die nur in der Empirie oder in allererster Linie in der Empirie bzw. in der Erfahrung ein legitimes und verläßliches menschliches Erkenntnisverfahren sieht. Der Empirismus war besonders stark in England vertreten. Eine spezifische Form des Empirismus ist der Sensualismus.

Eng mit dem Empirismus hängt das wissenschaftlich-philosophische Verfahren der  Induktion zusammen.

Es gibt ein Paradoxon des Empirismus: Wenn man ihn verabsolutiert, hat man ihn damit gleichzeitig aufgehoben. Die Auffassung, "sicheres Wissen ist nur auf dem Wege der empirischen Erfahrung möglich", kann selbst nicht der empirischen Erfahrung entstam-men.

Empiristen oder Empiriker, Philosophen, die den Empirismus vertraten, waren u. a.:


Dem Empirismus entgegengestellt wird der Rationalismus

Viele Philosophen haben versucht aus Empirismus und Rationalismus eine Synthese zu ziehen, bzw. beides zu seinem Recht kommen zu lassen. Den für die weitere Philoso-phie-Geschichte bedeutendsten hat  Immanuel Kant unternommen.

Eine besondere Form des Empirismus ist der logische Empirismus des  Wiener Krei-ses dessen Vertreter, besonders Carnap, neben der Empirie als zweite Erkenntnisquelle die Logik ansehen.

Wie wenig man seinen Sinnen trauen darf - wenn man über das praktische Leben hinaus philosophiert -, habe ich ausführlich dargestellt in "Meiner Philosophie".


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