Der antike altgriechische Philosoph und Universal-Wissenschaftler Aristoteles (384322 v. u. Z.), der den größten Teil seines Lebens in Athen lebte und wirkte [1], ist neben seinem Lehrer Platon einer der zwei großen Philosophen des Altertums und einer der bedeutensten Philosophen aller Zeiten. Er kam im Verlaufe seines Philosophierens und seiner Forschungen in vielen Punkten zu anderen Auffassungen als sein Lehrer. War Platon mehr Metaphysiker, so ist Aristoteles mehr Wissenschaftler. Aber und das unterscheidet ihn von vielen heutigen Wissenschaftlern über der empirischen For-schung, der Sammlung und Beschreibung der Tatsachen, die vor ihm wohl keiner in diesem Umfang betrieben hatte, sieht auch Aristoteles im philosophischen Erkennen, das alles Bestehende unter einheitliche Prinzipien ordnet, das oberste Wissen.
| Kategorie | Frage | Beispiel |
Substanz (Gegenstand) | Was ist etwas? | Kind, Hund, Tisch, Fahrrad, Bus. |
Quantität (Menge) | Wie viel bzw. groß ist etwas? | Fünf Stühle, zwei Meter, drei Kilo. |
Qualität (Beschaffenheit) | Wie beschaffen ist etwas? | Klug, fleißig, frech. |
Relation (Beziehung) | Welche Beziehung hat etwas zu anderem? | Doppelt, halb, kleiner. |
Ort | Wo ist etwas? | Schule, Wohnung. |
Zeitpunkt | Wann ist etwas? | Gestern, um 14 Uhr, Übermorgen. |
Lage | In welcher Lage ist etwas? | Sitzt, liegt, geht. |
Haben | Was hat etwas? | Hat Bücher, ist bekleidet. |
Wirken (aktiv) | Was tut etwas? | Liest, spricht. |
Leiden (passiv) | Was erleidet etwas? | Wird gelobt, getadelt, bewundert. |
Schluß: Das Fortschreiten des Denkens gehe immer in Schlüssen vor sich. Der Schluß sei die Ableitung eines neuen Urteils aus anderen Urteilen. Der Schluß bestehe aus den Voraussetzungen (Prämissen) und der Schlußfolgerung (Konklusion). Im Mittelpunkt der Schlußlehre steht der Syllogismus: Obersatz, Untersatz, Folgerung.
Erste Prämisse oder »Obersatz«:
»Alle Menschen haben ein Gehirn.«
Zweite Prämisse oder »Untersatz«:
»Alle Deutschen sind Menschen.«
Konklusion oder »Schlussfolgerung«:
»Alle Deutschen haben ein Gehirn.«
(In welchem Umfang sie es nutzen, ist eine andere Frage. ;-)
Natur
Form und Stoff: (eidos, morphe + hyle) Die Formen (die eine starke Ähnlichkeit zu den
Ideen Platons haben) brächten die Materie hervor und seien damit nicht nur die ewigen Urbilder der Dinge sondern auch ihr Zweck und die Kraft, die die Dinge schaffe. Die Materie, die unabhängig von den Formen nicht Wirklichkeit sondern nur Möglichkeit habe, habe einer-seits ein Verlangen nach den Formen als dem
Guten und Göttlichen, andererseits setze sie aber auch der formenden Kraft einen Widerstand entgegen. Dies erkläre die Unvollkommenheit alles Entstehenden, und daß die Entwicklung nur allmählich von niederen zu höheren Formen fortschreite.
Geboren wurde Aristoteles in Stagira/Makedonien, gestorben ist er in Chalkis auf Euboia.
hin. Allerdings glaubten die Initiatoren dieses Experiments (mindestens am Anfang) weiter an das Vorhandensein des Äthers. Sie glaubten, die Durchführung des Experiments sei an irgendeiner Stelle fehlerhaft.
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