Emotivist: Ethische und ähnliche Aussagen seien weder empirisch beweisbar, noch analysierbar, sie seien Pseudobegriffe, wie die Sätze der Religion und der Theologie. Ein verbindlicher ethischer Diskurs sei aussichtslos, da moralische Behauptungen nur subjektive Gefühle wiedergäben, über die weder vernünftig gestritten noch aus denen allgemeingültige Bewertungs- oder Handlungsnormen ableitbar seien. (Unterschied zu
Kant.) Ethik gehöre deshalb weder zum Aufgabenbereich der Philosophie, noch zum Aufgabengebiet der Wissenschaft. Ethische Aussagen dienten nicht nur dazu, um Gefühle auszudrücken, sondern auch, um Gefühle zu erwecken, und so zum Handeln anzuregen.