Wer niemals eine philosophische Anwandlung gehabt hat, der geht durchs Leben und ist wie in ein Gefängnis eingeschlossen: von den Vorurteilen des gesunden Menschenverstandes, von den habituellen Meinungen seines Zeitalters oder seiner Nation und von den Ansich-ten, die ohne die Mitarbeit oder die Zustimmung der überlegenden Vernunft in ihm gewachsen sind.                     Bertrand Russell [1]




Bertrand Russell

 Lebenslauf
 Kurzbeschreibung der Philosophie Russells
 Meine Kritik an Russell
 Literatur, Sekundärliteratur und Links


Lebenslauf Russells

Bertrand Russell (1872 - 1970) war ein britischer Philosoph, Mathematiker, Logiker, Schriftsteller, Sozialist und Pazifist. Er war Professor, Dozent u. ä. an vielen Univer-sitäten und anderen Bildungseinrichtungen, besonders in Groß Britannien und den USA. Sein bekanntester Schüler und zeitweiliger wissenschaftlich-philosophischer Wegbeglei-ter war Ludwig Wittgenstein.

Die Russells waren über Jahrhunderte eine der führenden liberalen Familien Groß Britan-niens. Russells Taufpate war John Stuart Mill. Seine Eltern starben früh, kurz darauf sein Großvater (ehemals liberaler Premierminister). Russell kam in die Obhut seiner religiösen Großmutter. Seine Kindheit und Jugendzeit war durch Einsamkeit geprägt. Oft dachte er daran, sich das Leben zu nehmen.

Neben seinen sehr umfangreichen wissenschaftlich-philosophischen Arbeiten war Russell ein politisch und gesellschaftlich sehr interessierter und aktiver Mensch. Seine umfang-reichen Aktivitäten brachten ihm viele Verehrer aber auch viele Feinde. U. a. kämpfte er gegen die Beteiligung Englands am 1. Weltgrieg, für die Emanzipation der Frau, für freie Sexualität, für die Tolerierung der Homosexualität, für die Verbesserung der Lebensver-hältnisse der nicht-privilegierten Mehrheit der Bevölkerung, gegen das Christentum, den Vietnam-Krieg u. w. m. Er verfaßte zusammen mit seinem Freund Einstein das Einstein-Russell-Manifest gegen das Wettrüsten. Mit der Pugwash-Bewegung initiierte er eine Art Gelehrtenkonferenz. Er unterstützte mit seinem ererbten Vermögen Notleidende, Verfolg-te und politische Organisationen bis er verarmt nur noch von seiner Schriftstellerei lebte. Mehrere Male verlor er wegen seiner Aktivitäten und Gesinnungen seine Stellung als Hochschullehrer. Wegen seinem Pazifismus war er während des 1. Weltkrieges sechs Monate inhaftiert.

Russell schrieb über 70 Bücher und hunderte von Aufsätzen zur Mathematik, Philoso-phie, Politik Pädagogik, Gesellschaft etc., darunter sehr komplizierte, nur Fachleuten verständliche, aber auch viele populärwissenschaftliche, in denen er Laien mit modernen wissenschaftlichen Theorien vertraut machte. Spätestens seit Mitte des 20. Jahrhunderts war Russell einer der bekanntesten intellektuellen Außenseiter und weltweit auf Vortrags-reisen unterwegs. Im Jahr 1950 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

Philosophie solle in einer zusammenfassende Erklärung der Welt der Wissenschaften und des Alltagslebens bestehen. Die Wirklichkeit sei etwas sehr Kompliziertes, Zusam-mengesetztes und könne nur durch die Zerlegung in seine Grundbestandteile erkannt werden. Russell nannte seine Philosophie "Logischen Atomismus". Nach seinen Worten ist "Philosophie insbesondere logische Analyse gefolgt von logischer Synthese". Mit der Auffassung, daß es nur in der Empirie und in der Logik Gewißheit gebe, wurde Russell zum Begründer des logischen Empirismus, bzw. der Analytischen Philosophie. [Er war selbst aber nie so engstirnig, wie viele spätere Vertreter dieser philosophischen Richtung es dann leider waren.] Seine philosophisch-erkenntnistheoretische Position wird auch als Szientismus bezeichnet, bzw. kritisiert.

Russell schrieb zu Beginn seiner Autobiographie: "Drei einfache, doch übermenschliche Leidenschaften haben mein Leben bestimmt: das Verlangen nach Liebe, der Drang nach Erkenntnis und ein unerträgliches Mitgefühl für die Leiden der Menschheit."


Kurzbeschreibung der Philosophie Russells

Russell hat seine Philosophie und besonders seine Erkenntnistheorie im Laufe seiner langen Lebens- und Forschungszeit häufig variiert, ergänzt und in Teilen verworfen. Des-halb ist eine thesenartige Darstellung seiner Philosophie problematisch. Ich gebe hier das wieder, was in der Literatur als bleibend bezeichnet wird.

Russell beschäftigte sich mit den Grundlagen der Mathematik und schrieb zusammen mit Whitehead die "Principia Mathematica", ein sehr schweres dreibändiges Werk, das man als das Grundbuch der modernen Mathematik bezeichnen kann. Russell und Whitehead bemühten sich in dieser Schrift darum, eine nur  mengentheoretische Axiomatisierung der Mathematik zu entwickeln, eine formallogische Beschreibung ihrer Vorgehensweisen zu betreiben und aufzuzeigen, daß sich die Mathematik aus der Logik herleiten lasse.

Russell wurde so (neben Frege) zum Hauptvertreter des Logizismus, nach dem alle mathematischen Probleme auf logische reduzierbar seien. Mathematik sei ihrem Wesen nach Logik. Im weiterem Verlauf der Entwicklung des Logizismus zeigte sich dann aber, daß für den  deduktiven Aufbau der Mathematik Axiome nötig waren, die von ihrem Wesen her nicht nur logisch waren.

Im Verlaufe seiner mengentheoretischen Überlegungen entdeckte Russell das nach ihm benannte Russell-Paradoxon: Die Menge aller Mengen, die sich nicht selbst als Element enthalten, enthält sowohl sich selbst als auch sich selbst nicht. (Eine populäre Fassung dieses Paradoxons ist die Geschichten von dem Barbier, der nur die Männer seines Ortes rasiert, die sich nicht selber rasieren. Er rasiert sich selbst, gehört damit zu denen, die sich nicht selbst rasieren.) Um dieses Paradoxon zu umgehen entwickelte Russell eine Typentheorie, eine Hierarchie der Mengen. Nach dieser Theorie dürfen Mengen keine Glieder enthalten, die nur in Bezug auf diese Menge definierbar sind.

Nach dem Abwenden vom  Idealismus bzw. Neuhegelianismus, dem Russell ganz zu Beginn seiner geistigen Tätigkeiten angehangen hatte, begründete er zusammen mit seinem Kommilitonen Moore den  Neurealismus, nachdem die Dinge, ihre Eigenschaf-ten und ihre Relationen zueinander bewußtseinsunabhängige Tatsachen sind. Später vertrat Russell einen neutralen Monismus. Es gebe keine zwingenden Gründe Bewußt-seinsinhalte und Dinge etc. voneinander zu trennen. [Während Moore naiver Realist blieb.]

Logischer Atomismus und Idealsprache: Die Wirklichkeit könne (analytisch) in ihre atomaren Einzelheiten zerlegt werden und zu jedem dieser atomaren Einzelheiten könne dann ein wahrer atomarer Satz gebildet werden. Die Umgangssprache sei dazu aber zu ungenau. Deshalb müsse für die richtige Beschreibung der Welt eine Idealsprache gebildet werden. Als Russell diese Position vertrat, gab es bei ihm keinerlei Erkenntnis-pessimismus, sondern radikalen Empirismus. Zwischen atomaren Tatsachen und atoma-ren Sätzen gebe es eine Isomorphie.

Der frühe Russell vertrat hiermit eine Abbildungstheorie der Erkenntnis. In unserem Bewusstsein spiegeln wir die von uns unabhängig existierenden Tatsachen wider. Später hat Russell die Abbildungstheorie aufgegeben und den  neutralen Monismus vertreten.

Nach der logischen (gedanklichen) Zerlegung (Analyse) der Welt in die atomaren Tatsa-chen, müsse nun die logische Zusammensetzung (Synthese) folgen, um ein korrektes Weltbild zu erhalten. Als Russell diese Auffassungen vertrat, waren für ihn (wie zu dieser Zeit auch für  Wittgenstein alle echten philosophischen Probleme auf logische Proble-me zurückführbar. [Ethik und Ästhetik habe in einer solchen Philosophie keinen Platz. Auch keine Metaphysik.]

Später hat Russell ausdrücklich dazu aufgerufen, den Versuch einer  metaphysischen Welterklärung nicht aufzugeben. Was ihn von vielen anderen Vertretern der Analytischen Philosophie und der modernen Philosophie generell unterscheidet.

Es gebe Wissen durch Bekanntschaft und Wissen durch Beschreibung. Wissen aus Bekanntschaft ergebe sich aus den Wahrnehmungen (Sinnesdaten), Gefühlen (innere Empfindungen) und Erinnerungen. [An anderer Stelle von Russell selbst als bezweifelbar bezeichnet.] Auch das Ich kenne man aus unmittelbarer Bekanntschaft. Dinge und deren Zusammenhänge, andere Menschen und deren Beziehungen [deren Erlebnisse] würden wir nur aus Beschreibung kennen. Dies alles sei nicht von selber her wahr. [2]

Daneben gebe es unmittelbar einleuchtende Grundsätze der Logik und der  Geometrie. Zeitweilig zählte Russell auch die Allgemeinbegriffe dazu, die Universalien. (Ähnlichkeit, Gerechtigkeit, Farbigkeit, viereckig etc.)

Mit den  Induktionsprinzip könnten wir Wissen erringen, daß aber nie sicher, sondern nur wahrscheinlich sei.

Radikaler Skeptizismus und wie Russell ihm begegnete: Es sei kein logischer Beweis dafür möglich, daß die Welt nicht erst vor fünf Minuten entstanden ist, inklusive aller Menschen und aller ihrer Erinnerungen an eine Vergangenheit. Es sei kein logischer Beweis dafür möglich, daß es außer mir noch weitere Subjekte gibt. (Solipsismus) Es sei kein logischer Beweis dafür möglich, daß die Welt nicht zur Gänze mein Traum ist. Hier nun wendet Russell Ockhams Rasiermesser an: Das Prinzip der Einfachheit und der Kohärenz sprächen gegen diese Annahmen. Daß die Welt nicht mein Traum ist, daß es eine Vergangenheit gab, und daß es andere Menschen gibt, sei die einfachere Erklärung. [Bloß ein letztendlicher Beweis ist es eben nicht.]

Russell hatte eine sehr hochstehende Ethik und hat auch viel über Ethik geschrieben. Er war aber der Überzeugung, daß Ethik kein Teil der Philosophie sei. Anfänglich vertrat Russell die Position von  Moore, nach der es objektive ethische Werte gebe, die wir intuitiv erkennen würden. Später entwickelte er sich dann aber in Richtung  Humes, nach dem Ethik etwas subjektives sei. Der ethische Subjektivismus sei zwar unzuläng-lich aber nicht inkonsistent. Russell glaubte zeitweise an die Möglichkeit grundsätzlicher Übereinstimmungen bezüglich ethischer Werte, nicht aber daran, daß sich diese theore-tisch erzwingen ließen.  Moralische Dispute seien letztlich nicht entscheidbar. Obwohl Russell der Vernunft ein hohen Stellenwert gab und die Ethik als nicht zur Philosophie gehörig ansah, war er der Überzeugung, die Vernunft müsse der Ethik unterordnet werden.

Unsere Ethik gehe letztlich aus unseren Wünschen hervor. [Ich spreche von Bedürfnis-sen.] Und der Mensch habe nicht nur egoistische, sondern auch altruistische Wünsche. (Z. B. anderen zu helfen, andere vor Leid zu schützen. Siehe Mitleid.) Wünsche an sich seien nie schlecht. Aber die Wunscherfüllung könne unter bestimmten Umständen für andere Menschen unakzeptable Konsequenzen haben und müsse dann unterbunden werden. (Beispiel: Pädophilie) Strafe sei nur als Instrument (zur Abschreckung oder zur Resozialisierung) sinnvoll. Strafe habe für sich allein keinen Wert. Nur als Rache lehnte Russell sie ab.

Religion war für Russell nicht wesentlich mehr als Aberglaube und ihre negativen Wirkun-gen würden ihre positiven bei weitem übertreffen. Auch hier folgte er weitgehend seinem Landsmann  Hume. Die Ursache der Religion sah er in der Angst und in dem Wunsch einen großen Bruder zu haben, der einen in Notlagen beisteht. Im übrigen waren für Russell alle systematischen Ideologien, also auch der Kommunismus, Formen von Religion.

Russell hatte trotz oder gerade wegen seiner vielfältigen Aktivität für Frieden, Freiheit, soziale Gerechtigkeit etc. nie eine besondere Nähe zum Kommunismus und zum Marxismus, obwohl es entsprechende Vereinnahmungsversuche nicht wenige gab. Den  Historischen Materialismus lehnte er ab. Er könne in der Geschichte kein dialekti-sches Prinzip entdecken. Schon sein erster Besuch in Sowjetrußland 1920 desillusio-nierte ihn. Lenin hielt er für einen Fanatiker. Seine Auffassungen von individueller Freiheit standen konträr zum diktatorischen Sowjetsystem. [3]

In dem Aufsatz "Warum ich kein Christ bin" trägt Russell viele gute Argumente gegen ein religiöses, speziell christliches Weltbild vor. [4]


Meine Kritik an Russell

Bevor ich an Russell irgendetwas kritisiere, möchte ich vorausschicken, daß er einer der Besten unserer Gattung war! Sehr klug, eine sehr hochstehende Ethik (obwohl er sie für nicht objektiv begründbar hielt), ein Mensch der sich aktiv für die Verbesserung der Welt eingesetzt hat, sowohl im Großen wie im Kleinen. Er hat gegen die großen Weltprobleme gekämpft aber auch im Kleinen geholfen, soweit es in seinen Möglichkeiten war. Es stände besser um die Welt und um die Menschheit, wenn es mehr Russells gäbe. (Und damit dies nicht nur ein frommer Wunsch bleibt, plädiere ich dafür auch {nicht nur} mit Hilfe der  PIO die Anzahl der Russells, Einsteins, Voltaires etc. zu vermehren.)

Ich habe zur Philosophie der Mathematik und der Logik sowie zur Sprachphilosophie keinen besonderen Bezug. Deshalb habe ich mich mit Russell weit weniger beschäftigt als mit Popper. Viele meiner philosophischen und gesellschaftspolitischen Auffassungen sind mit denen Russells fast deckungsgleich. Und ich habe diese Auffassungen entwik-kelt, bevor ich Russells Auffassungen kennenlernte.

Außerhalb der Kritik steht Russell aber nicht. Wie Einstein, Voltaire und andere hervor-ragende Persöhnlichkeiten ist er mit anderen Menschen nicht immer fair umgegangen. (Z. B. mit seiner ersten Frau.) Es waren eben auch nur Menschen mit Schwächen. (Ich bin auch kein Engel. {Und will mich auch keineswegs auf eine Stufe mit diesen großen Denkern stellen.})

Insgesamt gesehen war Russell nach meinem Empfinden nicht skeptisch genug, was das Erkenntnisvermögen des Menschen anbetrifft. Er blieb zwar nicht so naiv realistisch wie Moore, löste sich aber auch nie gänzlich vom Realismus.

Bei seinem Kampf gegen Krieg und Unterdrückung ist er hin und wieder übers Ziel hinausgeschossen. Daß er selbst im Zusammenhang mit dem Kampf gegen die Nazis bis in Jahr 1940 hinein noch auf dem Pazifismus bestanden hat, zeigt eine gewisse Blindheit gegenüber gesellschaftlichen Realitäten. Er hat seine Auffassungen gegenüber einer solchen Gefahr, wie sie Hitler darstellte, dann korrigiert. 1948 schockte er viele seiner Anhänger mit der Auffassung, daß gegen die stalinsche Sowjetunion ein atomarer Erstschlag gerechtfertigt sei. Russell hat sich im Gegensatz zu manch anderen Linksintellektuellen ziemlich klar gegen das diktatorische Sowjetsystem ausgesprochen. Er hat es allerdings gegen Ende seines Lebens nicht immer verhindern können, daß sein Name mißbraucht wurde. Das Russell-Tribunal gegen die Berufsverbote in der Bundes-republik fand statt, als Russell bereits gestorben war. .


Literatur, Sekundärliteratur und Links

Literatur:
  • Principles of Mathematict, 1903.
  • On Denoting, 1905.
  • Principia Mathematica, 1910 - 1913. Hauptwerk.
    (Zusammen mit Whitehead)
  • Problems of Philosophy, 1912.
    (Wissens durch Beschreibung und durch Bekanntschaft.)
  • Our Knowledge of the External World, 1914. (Logischer Atomismus,
    alle philosophischen Probleme seinen logische Probleme.)
  • Mysticism and Logic, 1918. (Abkehr vom Realismus.)
  • Philosophy of Logical Atomism, 1918. (Gedanken über eine Idealsprache.)
  • Introduction to Mathematical Philosophy, 1918.
  • The Practice and Theory of Bolshevism, 1920
  • The Analysis of Mind, 1921.
    (Russell vertritt hier einen "neutralen Monismus".)
  • ABC of Atoms, 1923.
  • ABC of Relativity, 1925.
  • Education, 1926.
  • The Analysis of Matter, 1927.
  • Why I Am Not A Christian, 1927.
  • Marriage and Morals, 1929.
  • The Conquest of Happiness, 1932.
  • Power, 1938.
  • A History of Western Philosophy, 1945.
Eine umfassendere Literaturlisten findet man in dem englischen wikipedia-Artikel.
Sekundärliteratur:
  • Rowohlts Bildmonographien von Ernst R. Sandvoss

Bertrand Russell im Internet:

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Anmerkungen

Anm. 1: Zitiert nach Weischedel - Zurück zum Text

Anm. 2: Am Ende des 6. Kapitels Meiner Philosophie habe ich mit "Eigenem Erleben" und "Berichte anderer" eine vergleichbare Position vertreten. Zurück zum Text

Anm. 3: "One who believes as I do, that free intellect is the chief engine of human progress, cannot but be fundamentally opposed to Bolshevism as much as to the Church of Rome. The hopes which inspire communism are, in the main, as admirable as those instilled by the Sermon on the Mount, but they are held as fanatically and are as likely to do as much harm." Bertrand Russell, The Practice and Theory of Bolshevism, 1920. (Auf Deutsch sinngemäß: Wer wie ich glaubt, daß der freie Geist der wichtigste Motor des menschlichen Fortschritts ist, kann nur in fundamentalem Gegensatz zum Bolschewis-mus stehen, wie gegen die Katholische Kirche. Die Hoffnungen, die den Kommunismus inspirieren, sind so bewundernswert, wie die der Bergpredigt. Aber genauso wie diese werden sie fanatisch vertreten und werden genausoviel Schaden anrichten.) Zurück zum Text

Anm. 4: In diesem Vortrag haben mich lediglich die Argumente gegen den teleologischen Gottesbeweis nicht überzeugt. Hier folge ich  Hume. - Zurück zum Text


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