Lebensphilosophie

Die Lebensphilosophie ist eine Gegenbewegung zu  Aufklärung und Rationalismus. Als Begründer werden Schopenhauer und Nietzsche angesehen. auch Kierkegaard Besonders um die Wende vom 19. Jahrhundert auf das 20. Jahrhundert und zu dieser Zeit in Deutschland und Frankreich war sie eine Modeströmung, wie fünfzig Jahre später der Existenzialismus

Einfluß auf pragmatismus, existentialismus phänomenologie

Schlegels ph des Lebens Abwendung von hegel zur Romantik und dem geschichtlich-individueeln

Bedeutende Vertreter der Lebensphilosophie sind u. a.:


Biologie: Die Wirklichkeit wird als ein großer Organismus angesehen, somit ist die Biologiedie Wissenschaft, die für die meisten Lebensphilosophen Grundlage ist.

Irrational: Begriffe, Logik etc. haben nur eine geringe Bedeutung. Die Vernunft hat bestenfalls eine helfende Funktion. Z. T. stehen die Lebensphilosophen der Vernunft geradezu feindselig gegenüber und wollen die Welt "vor einer Vergewaltigung durch das Denken" bewahren. Ein Protest des Lebens gegen den Geist. Intuition, gefühlsmäßiges Begreifen, unmittelbare Schauen etc. werden bevorzugt.

Aktualisten: Bewegung, Werden, Entwicklung bedeutet den Lebensphilosophen mehr als statisches Sein. (In diesem Punkt wenden sie sich vehement gegen  Parmenides und  Platon.)

Objektivisten: Die Lebensphilosophen sind keine Subjektivisten. Es gebe eine von Menschen unabhängig existierende objektive Realität und wir könnten diese erkennen.

Pluralisten: Es gebe nicht nur eine Grundsubstanz, ein Grundprinzip etc. sondern zwei: Das Leben und ein diesem entgegengesetztes, oder mehrere

Mechanische und vitalistische Betrachtung: Die Auseinandersetzung zwischen mechani-scher und vitalistischer Lebenserklärung durchzieht die Geschichte der Philosophie. Die Lebensphilosophen halten die Entstehung des Lebens aus einem mechanischen Zusam-menspiel der Atome - siehe hierzu  Leukipp und Demokrit - wie es für die Naturwissen-schaft des 19. Jahrhunderts üblich war, nicht für möglich, sondern ziehen eine formende Lebenskraft hinzu, die einige mit  Aristoteles "Entelechie" nennen.

Idealismus: Wenn man die verschiedenen philosophischen Strömungen in die drei Gruppen  Idealismus,  Materialismus und  Agnostizismus einteilt, dann gehören die Lebensphilosophen zu den Idealisten. Man muß bloß dabei beachten, daß es innerhalb dieser Gruppen wiederum eine große Vielfalt gibt und die Zuordnung zu einer dieser Gruppen in Einzelfällen problematisch sein kann. Nietzsche als einer der Auslöser der Lebensphilosophie kann nicht dem Idealismus zugeordnet werden. (Jedenfalls nicht dem objektiven, dem subjektiven durchaus.  Idealismus


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