Zu den einzelnen Philosophen habe ich in der Regel die Rowohltbildmonographien gele-sen, die ich von wenigen Ausnahmen abgesehen sehr empfehlen kann.
Freud
Weitere Literaturhinweise bei den einzelnen Beiträgen.
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Anmerkungen
Anm. 1: Viele philosophische Fachbegriffe werden von verschiedenen Philosophen und Autoren unterschiedlich benutzt. Eine einheitliche philosophische Fachsprache, an die sich alle Philosophierenden, Denkenden, Lehrenden, Schreibenden etc. halten, gibt es nicht (genauso wenig wie ein von allen Philosophierenden, Denkenden, Lehrenden, Schrei-benden etc. akzeptiertes philosophisches Grundwissen), weshalb die Leute auch schon aus diesem Grunde des Öfteren aneinander vorbeireden. Es kann also durchaus passie-ren, dass Sie auf einen philosophischen Text stoßen, in dem der eine oder andere Begriff anders benutzt oder definiert wird, als hier erläutert. Dazu kommt, dass Sprache sich wandelt, und dass sich die Gesellschaft, die Wissenschaften, die Philosophie etc. weiterentwickeln. In einem philosophischen Wörterbuch vom Beginn des 20. Jahrhunderts werden Begriffe häufig anders erläutert als in einem philosophischen Wörterbuch vom Beginn des 21. Jahrhunderts. Die umfassendste Darstellung von Begriffen und philosophi-schen Richtungen in deutscher Sprache bietet das in der Literaturliste angegebene
"Historisches Wörterbuch der Philosophie" von Ritter und Gründer. Die dort vorhandene Ausführlichkeit ist aber für Anfänger und Laien nicht zweckmäßig. Andererseits gibt es auch eine Menge anerkannter philosophischer Wörterbücher und einführender Lehrbü-cher, in denen die Begriffe (und Philosophen) viel kürzer und rudimentärer dargestellt werden als hier. Zurück zum Text.
Anm. 2: Das philolex ist nicht nur ein Lexikon. Ich lege hier auch sehr dezidiert meine philosophischen Überzeugungen dar. Philosophie hat für mich immer etwas mit selbstän-digem Denken zu tun, nicht nur mit der Interpretation der Gedanken Anderer oder gar deren passiver Aufnahme. (Näheres zum Recht auf eigenes Denken
hier. Wenn ich in Vorlesungen und Seminaren Mitschriften anfertigte oder beim Lesen von Büchern die wichtigsten Aussagen in eigenen Sätzen zusammenfasste, dann schrieb ich dahinter oft meine eigenen Gedanken, die ich in Klammern setzte. Auf diese Weise sind die meisten meiner Kommentare in den eckigen Klammern entstanden.) Ich bemühe mich, zwischen Darstellung und Wertung zu trennen, was mir aber nicht immer gelingt. Besonders bei der Darstellung von Begriffen, weniger bei der von Personen, ist die Darstellung häufig auch schon die Wertung. Wenn ich dort mit eckigen Klammern arbeiten wollte, würde es ins Kuriose ausarten. Ich bin von meiner Grundüberzeugung her Skeptizist mit einer Neigung zum Pantheismus, was sich in meinen Wertungen und Kommentaren bemerkbar macht. Und ich sehe mich als eine Stimme im Konzert, nicht als einen Vertreter objektiver Wahrheiten letzter Instanz. Ich rate dazu, sich seine Informationen zur Philosophie und jedem anderen Wissensbereich nicht nur von einem Autor zu verschaffen. (Wer an meinen Kommentaren etc. nicht interessiert ist, hat die Möglichkeit, das in eckigen Klammern Stehende und Abschnitte mit der Überschrift "Meine Kritik an ...", "Meine Auffassungen zu ..." etc. nicht zu lesen. Bei den Beiträgen zu den Philosophen und vielen philosophischen Begriffen sind damit meine Wertungen etc. weitgehend "ausgeklammert".) Zurück zum Text.
Anm. 3: Die nach oben oder unten gerichteten Pfeile (
) verweisen auf im selben Text gelegene Teststellen. Der nach rechts oben gerichtete blaue Pfeil (
) verweist auf Textstellen in anderen philolex-Beiträgen. Wird das folgende Wort angeklickt, springt man nicht nur zu einem anderen philolex-Beitrag, sondern zu einem bestimmten Absatz in diesem Beitrag, der das gerade Besprochene näher ausführt. Der nach rechts unten gerichtete blaue Pfeil (
) ist nur in der Fremdwörterdatei vorhanden. Beim Anklicken des Pfeils gelangt man zu einer anderen Stelle innerhalb dieser Datei, an der ähnliche oder auch gegensätzliche Wörter oder Redewendungen erklärt werden. Wichtig: Die mit Pfei-len versehenen Querverweise funktionieren in der im Internet vorhandenen Fassung des philolex nicht immer, da nicht immer die aktuellsten Fassungen der einzelnen Dateien bereits hochgeladen sind. Zurück zum Text.
Anm. 4: Deshalb kann es gelegentlich passieren, dass z. B. eine Person, ein Begriff oder ein Fremdwort nicht zu finden ist, oder nicht an dem angegebenen Ort. Im Internet befinden sich nicht immer die aktuellsten Versionen der Dateien. Es ist zeitlich nicht machbar, jedesmal, wenn ein Text verändert wird, alle Dateien, die von dieser Änderung betroffen sind, neu hochzuladen. Zurück zum Text.
Anm. 5: Vorher hatte ich bereits Soziologie und Wirtschaftswissenschaften studiert und einen Abschluss als Diplom-Sozialwirt gemacht. Wer Interesse an der Diplom-Arbeit hat, der findet sie hier. Zurück zum Text.
Anm. 6: Die Aufzeichnungen, die Grundlage vieler philolex-Beiträge sind, habe ich vor über 20 Jahren angefertigt. Ich weiß heute nicht mehr in allen Fällen, ob ich Sätze von anderen Autoren wortwörtlich übernommen habe. Damals hatte ich noch nicht gewusst, dass diese Aufzeichnungen mal Grundlage für Artikel sein werden, die ich veröffentliche. Die Dozenten, die mir Anfang der 80er Jahre mein philosophisches Grundwissen ver-mittelten, haben stark auf Sekundärliteratur aufgebaut, besonders auf
Hirschberger und
Störig. Sollten hier hin und wieder wörtliche Übernahmen der Texte anderer Autoren stehen ohne ausdrücklich auch als Zitat gekennzeichnet zu sein , dann ist dies unbeabsichtigt. Sobald mir so etwas bekannt wird, werden diese Textpassagen als Zitate gekennzeichnet, gelöscht oder umformuliert.
In meinen Aufzeichnungen waren manche Fehler, die in den ersten Jahren der Existenz des philolex zu manch polemischer Kritik geführt haben. Auch heute noch will ich nicht ausschließen, dass noch die eine oder andere Fehlinformation vorhanden ist. (Solche findet man aber auch in den Büchern von Philosophie-Professoren und anerkannten Philo-sophie-Historikern. Fehlerfrei ist keiner.) Ich habe merken müssen, dass man seine Infor-mationen, zu den Philosophen, die man weitgehend nur aus Sekundärliteratur kennt, nicht nur von einem Autor übernehmen darf, mag er auch noch so anerkannt sein. (Und dass man nicht jede Information, die man in einer Vorlesung mitgeschrieben hat, unbese-hen in einen Text übernehmen darf, den man veröffentlicht.) Deshalb rate ich auch jedem Leser des philolex, außer meinen Texten auch die anderer Autoren zu lesen. Zurück zum Text.
Anm. 7: Es gibt noch eine weitere Gruppe von Lesern, bzw. Nutzern: Lehrer und andere in der Ausbildung tätige Menschen, die meine Texte als Grundlage oder als Anregung für ihren Unterricht nehmen. Das betrachte ich als Anerkennung. Geld bekomme ich leider keines dafür. Das philolex kann im Übrigen wegen der vielen kritischen Anmerkungen und weiterführenden Gedanken und wegen der vielen Links, u. a. zu E-Texten, auch für Leser interessant sein, die auf Grund ihres Wissensstandes normalerweise keine Einfüh-rungen in die Philosophie mehr zu lesen brauchen. Zurück zum Text.
Anm. 8: Ich war vor langer Zeit mal Volksschüler und Arbeiter, bevor ich über den 2. Bildungsweg studierte. Ich kann mich noch an eine Zeit erinnern, in der ich mit Begriffen wie absolut und relativ, subjektiv und objektiv, primär und sekundär nichts anfangen konnte. Als 15jähriger wurde ich an einem meiner ersten Arbeitstage mit einem alten Kohlensack losgeschickt, um einen Sack voll Kompression zu holen. (Was ich auch versucht habe.) Mancher Leser wird sich vielleicht über manches Wort wundern, das in der Fremdwörter-Datei aufgeführt ist. Aber man hat es in der Erwachsenenbildung mit ganz unterschiedlichen Wissensständen zu tun. Deshalb bin ich auch immer dankbar dafür, wenn mich Leser darauf aufmerksam machen, dass bestimmte Worte in die Fremdwörter-Datei gehören, die dort noch nicht vorhanden sind. Zurück zum Text.
Anm. 9: Vergleiche hinken bekanntlich häufig, können aber trotzdem zur Verdeutlichung beitragen: Wenn es in der Philosophie Dienstgrade gäbe wie in einer Armee, dann wären die großen Philosophen Generäle und ich Leutnant. Aber der General hat dem Leutnant gegenüber nicht automatisch recht, nur weil er einige Dienstgrade höher steht. Und es gibt verschiedene Armeen. Hin und wieder werden einige davon aufgerieben, weil ihre Generäle all zu falsch lagen. (Oder andere Befehlshaber wie Kaiser, Führer etc.) Zurück zum Text.
Anm. 10: Aber eigene Webseiten, auf denen sie ihre Auffassungen, ihre Interpretationen veröffentlichen, machen sie nicht. Dafür wird man nämlich nicht bezahlt. Und soweit geht die Liebe zur Weisheit ja nun nicht, dass sie die Liebe zum Geld überflügelt. Wo kämen wir denn dahin, wenn Philosophen ihre Schriften kostenlos zur Verfügung stellten und mit den freiwilligen Spenden ihrer Schüler auskämen? Wir leben ja schließlich nicht im alten Athen. Der Sokrates mußte ja kein Auto finanzieren. Und keine Lebensversicherung. Keine Bürotürme der Allianz. Und keinen Urlaub in Griechenland. (Zumindest das Fahrgeld fiel bei ihm nicht an.) Und einem Philosophen vor Erreichen des Rentenalters den Schierlingsbecher zu geben, das ist heute auch nicht mehr so einfach. ;-) Zurück zum Text.
Anm. 11: Näher ausgeführt habe ich dies in dem Essay
"Wissen, Vermutungen und Praxis". Zurück zum Text.
Anm. 12: Näher ausgeführt habe ich dies in dem Essay
"Wissen, Vermutungen und Praxis". Zurück zum Text.
Anm. 13: Wenn ein Mensch es schafft, dass ein Verlag ein Buch von ihm veröffentlicht, sagen wir mal in einer Auflage von 2000 Stück, dann 100 Exemplare verkauft werden und der Rest liegenbleibt, dann ist ein solcher Mensch ein Schriftsteller und wird in den Schriftstellerverband aufgenommen. Wenn jemand aber "nur" im Internet veröffentlicht, dann kann er hunderte Texte verfasst und eine sechsstellige Leserzahl haben, ist nichts desto Trotz aber kein Schriftsteller, sondern bestenfalls nur ein "Internet-Schriftsteller", was soviel bedeutet wie "überhaupt kein richtiger Schriftsteller." Die lesende Öffent-lichkeit und die Schriftstellerverbände sind da noch nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Nun kann ich verstehen, dass die Schriftstellerverbände sich davor schützen wollen, von Unmengen von unbedeutenden Hobby-Schriftstellern mit nur wenigen Lesern über-schwemmt zu werden. Aber bei der heutigen Regel "Schriftsteller ist, wer ein Buch veröf-fentlicht hat, dass er nicht selbst finanziert hat" wird es sicherlich nicht bleiben (können). Zurück zum Text.
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